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> Eintracht Trier, Rund um die einzig wahre Eintracht
Piwi
  Geschrieben am: Samstag, 08.August 2009, 11:05 Uhr
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Regionalliga West 09/10, 1. Spieltag

Eintracht Trier - FC Schalke 04 II 2:2 (1:1)

Zuschauer: 2560

0:1 Schmitz (3.)
1:1 Lacroix (13.)
Platzverweis Fernandes (Trier, Rohes Spiel, 66.)
1:2 Erwig (72.)
Platzverweis Lacroix (Trier, Notbremse, 80.)
2:2 Senesie (83.)


Wie erwartet wurde das erste Spiel der Saison gegen die Zweitvertretung von Schalke 04 nach der Pokalsensation gegen Hannover zum schweren Brocken.

Bereits mit der ersten Aktion konnte Schalke, als sich die Eintracht-Defensive wohl noch im Tiefschlaf befand, mit drei Leuten frei vor Torhüter Kronholm auftauchen: 0:1! Die Eintracht bleibt am Drücker, kommt zu zahlreichen Torchancen. Vor allem nach Ecken ist die Eintracht gefährlich und kann nur zehn Minuten später durch einen Kopfball von Innenverteidiger Kevin Lacroix hochverdient ausgleichen. In der Folge verflacht das Spiel zusehends. Für die einzigen Aufreger sorgt der Schiedsrichter-Assistent an der Haupttribüne mit fragwürdigen Abseitsentscheidungen, in der Regel ausgelegtfür Schalke und später im zweiten Durchgang gegen Trier.

Auch im zweiten Durchgang bleibt Trier optisch überlegen und hat auch die besseren Chancen: Nach schnell ausgeführtem Freistoß im Mittelfeld ist Senesie durch, trifft aber aus spitzem Winkel nur das Lattenkreuz. Kurze Zeit später dann der Ausraster von Fernandes an der Seitenlinie: Er erreicht einen langen Ball nicht mehr, grätscht aber dennoch mit Anlauf in den Mann, obwohl der den Ball längst geklärt hatte: Rote Karte für rohes Spiel und wohl eine empfindliche Sperre. Schade, der Neuzugang hatte nämlich in beiden Spielen eine tadellose Leistung abgeliefert und dann das!

Nach dem Platzverweis Trier unsortiert, Schalke schlägt daraus Profit und geht nach einer schönen Einzelaktion in Führung. Als wenig später auch noch Lacroix wegen einer Notbremse (zumindest fragwürdig, da er auch den Ball gespielt hat) nach eigenem Ballverlust vom Feld muss, scheint die Partie schon gelaufen. Doch die Eintracht kommt zurück, macht mit neun Mann das Spiel und glaubt an den Ausgleich: Kurze zeit später netzt Senesie mit einem Sonntagsschuss aus gut 25 Metern tatsächlich ein. Auch die letzten Minuten, die Mario Basler von der Tribüne verfolgen muss (er hatte sich wohl mal wieder zu sehr über eine der strittigen Entscheidungen des Schiedsrichter-Assistenten aufgeregt) gehören der Eintracht, Tore wollen allerdings nicht mehr fallen. Überpünktlich pfeift der Schiedsrichter ab, was angesichts zweier Tore, zweier Platzverweise und vieler Auswechslungen seltsam erscheint. Unter Pfiffen werden er und seine Assistenten vom Ordnungspersonal in die Kabinen begleitet.

Nach dem Schlusspfiff ein beeindruckendes Bild: Anstatt sich über den Punktgewinn mit neun Mann zu freuen, sitzen die Trirerer geknickt auf dem Rasen: Heute war mehr drin, auch mit neun Mann! Die Mannschaft hat gekämpft und wieder mal mehr als alles gegegen. Es macht wieder Spaß, die Eintracht gucken zu gehen! smile.gif


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Piwi
  Geschrieben am: Samstag, 15.August 2009, 13:58 Uhr
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Regionalliga West 09/10, 2. Spieltag

1.FC Saarbrücken - Eintracht Trier 1:3 (0:1)

Zuschauer: 6300

0:1 Senesie (45.)
0:2 Senesie (50.)
1:2 Zimmermann (61.)
1:3 Senesie (90.)


Triier entführt verdiente drei Punkte aus dem Saarbrücker Ludwigspark und bleibt damit weiter ungeschlagen. Saarbrücken indes mit dem klassischen Fehlstart mit null Punkten aus zwei Spielen und dazu insgesamt neun Gegentoren.

Trier war in der ersten Halbzeit überlegen und konnte in der Nachspielzeit durch einen Elfmeter von Sahr Senesie in Führung gehen. Kurz nach der Halbzeit legt selbiger nach, ein Distanzschuss aus der Drehung schlägt direkt neben dem Pfosten ein. Die Saarländer geben sich allerdings nicht auf und kämpfen sich durch ein Tor von Zimmermann, dem ein Luftloch in der Eintracht-Defensive von Aydin Ay vorausgegangen war, wieder heran. Die Eintracht hat einige brenzlige Situationen zu überstehen, doch entweder scheitern die Angriffsbemühungen am eigenen Unvermögen oder spätestens am heute wieder starken Torhüter Kronholm. In der Nachspielzeit trifft wieder Senesie nach einem Konter mit einem schönen Lupfer von der Strafraumgrenze.


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Piwi
  Geschrieben am: Samstag, 22.August 2009, 11:02 Uhr
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Regionalliga West 09/10, 3. Spieltag

Eintracht Trier - SC Verl 3:2 (2:0)

Zuschauer: 3230

1:0 Risser (11.)
2:0 Risser (15.)
2:1 Hagedorn (50.)
2:2 Freiberger (73.)
3:2 Schulz (90.)


Viel länger als eigentlich nötig hielt die Eintracht die 3230 Fans im Moselstadion hin: Bis zur 90. Minute musste gezittert werden, ehe am Ende glückliche, aber letztendlich auch verdiente drei Punkte eingefahren werden konnten.

Das Spiel begann völlig anders als erwartet: Durch zwei frühe Tore des namibischen Nationalspielers Wilko Risser, jeweils nach Vorlage des heute sehr starken Anicic, war das Konzept des SC Verl auf den Kopf gestellt. Diese wollten nämlich eigentlich aus einer kompakten Defensive heraus agieren und möglichst lange die Null halten. Man merkte den Verlern die Verunsicherung an: Ihnen gelang nichts, selbst die einfachsten Pässe fanden teilweise keinen Abnehmer. Außer einer Schrecksekunde, als Eintracht-Kapitän Cinar einen Rückpass zu kurz spielte, den daraus resultierenden Torschuss aber selber von der Linie kratzen konnte, sprang für den SC Verl in der ersten Halbzeit nichts Zählbares heraus. Allerdings konnte auch Trier nicht mehr nachlegen, obwohl die Chancen dazu durchaus vorhanden waren.

Angesichts der Leistung in der ersten Halbzeit sah die Eintracht schon wie der sichere Sieger aus. In der zweiten Halbzeit dann jedoch ein völlig anderes Bild: Mutigerer Verler trafen auf viel zu passive Trierer: Die erste Quittung folgerichtig der sehenswerte 1:2 Anschlusstreffer durch einen Flugkopfball von Hagedorn. Ähnlich wie in Saarbrücken war nun von Trier nicht mehr viel zu sehen und machten so den Gegner wieder stark. Nach 73 Minuten kam es dann zum Ausgleich, bei dem Kapitän Cinar wieder nicht allzu gut aussah. Erst in der letzten Viertelstunde besannen sich die Trierer wieder auf ihre Stärke und spielten wieder Fußball. Trotzdem musste bis zur letzten Minute gewartet werden: Der ansonsten eher unauffällige Gustav Schulz fasste sich ein Herz und zog nach Vorlage von Senesie aus ca. 17 Metern einfach ab. Man konnte schon an der Flugbahn des Balls sehen, dass der Ball im Winkel einschlagen und der Torwart keine Chance haben wird. Was für ein Kracher zum Abschluss des Spiels!

Die Eintracht bleibt damit ungeschlagen und hat nun sieben Punkte aus drei Spielen. Ein Saisonstart, auf dem sich aufbauen lässt. smile.gif


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